Die Schule

Aktueller Stand & Perspektive

Nach einer intensiven Gründungsphase hat die Waldorfschule im Herbst 2018 den Schulbetrieb mit einer 1. und einer 3. Klasse aufgenommen. Dafür wurden zunächst Container als Übergangslösung im Landshuter Stadtpark aufgestellt.

Im Schuljahr 2019/2020 folgten wieder eine 1. Klasse und eine 3. Klasse, so dass die Grundschulklassen komplett waren. Ab dem Jahr 2020/2021 wird immer eine 1. Klasse aufgenommen, so dass die Schule bis zur 13. Klasse nach oben wachsen kann.

Der finale Standort ist der „Spitalacker“ im Ortsteil Hascherkeller in Stadtrandlage Landshuts. Dort ist sowohl die Verkehrsanbindung sehr gut als auch ausreichend Platz um die einzügige Waldorfschule mit Turnhalle zu bauen. Die Planungen dafür laufen seit Winter 2018 und die Vorplanung durch dp-Architekten aus Regensburg ist bereits abgeschlossen.

Des Weiteren ist ein Aufbau und Einbezug landwirtschaftlicher und handwerklicher Lern­mög­lichkeiten in der unmittelbaren Nachbarschaft geplant. Es wird ein Schulgarten angelegt, in dem die Kinder pflanzen und ernten können. Darüber hinaus sollen adäquate Arbeits­räume und Fachräume für handwerkliche und künstlerische Fächer, Tätigkeiten und Projekte entstehen.

Immobilie Interimsstandort Stadtpark

Das provisorische Schulgebäude der Waldorfschule Landshut am Standort Papiererstraße 25A in Landshut ist zwischenzeitlich komplettiert und stellt mit den vorhandenen 5 Klassenzimmern, einem Raum für die Mittagsbetreuung, dem Lehrerzimmer samt Schulbüro, einem Fachraum und den Sanitäranlagen die auch ursprünglich geplante Endausbaustufe der Interimslösung dar.

Die Zusammenarbeit mit der Firma BCS Containersystem e.K. war auch im zweiten Bauabschnitt, der ab den Pfingstferien 2019 montiert wurde, sehr positiv.

Immobilie Standort Am Spitalacker

Der Schulbetrieb am Standort „Am Spitalacker“ ist nach Fertigstellung des Bauabschnitt I (Grundschule inklusive zentraler Räumlichkeiten) geplant. In zwei weiteren Bauabschnitten wird das Bauvorhaben komplettiert werden. Dazu laufen seit Frühjahr 2019 die Planungen der beauftragten Objekt- und Fachplaner. Diese sind auch im Hinblick auf eine Förderfähigkeit auf Basis der „Verordnung für Vergaben öffentlicher Aufträge (VgV)“ angefragt und beauftragt worden. Folgende Planungsdisziplinen sind beauftragt:

Objektplanung Gebäude (Architektur):

dp architekten Greßmann Söllner Partnerschaft mdB

Fachplanung Heizung/Lüftung/Sanitär/Klima/MSR:

bhp Bummer Hof Planungs-GmbH

Fachplanung Elektro und Nachrichtentechnik:

sbi Schicho Ingenieure GmbH & Co. KG

Fachplanung Tragwerksplanung:

Wagner Ingenieurgesellschaft mbH

Fachplanung Brandschutz:

Wager Gärtner Knoch Architekten GmbH

Objektplanung Freianlagen:

Lab Brenner Partnerschaft mbB

Vermessung:

Franz Held Vermessungsingenieur

Bodengutachten:

IMH GmbH

Schallschutz/Bauphysik/EnEV:

Ausstehend

Brandschutzprüfung:

Ausstehend

Die Planungen stehen kurz nach Finalisierung der Leistungsphase 2 HOAI „Vorplanung“. Im Anschluß daran erfolgt die nächste Beauftragungsstufe des Planungsteams und damit die Bearbeitung der Leistungsphase 3 „Entwurfsplanung“ .

Gleichzeitig sind unter der Federführung der unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Landshut die Ausgrabungen des am Schulstandort vorhandenen Bodendenkmals gestartet worden. Diese werden nach einer jahreszeitlich bedingten Pause im Frühjahr 2020 fortgesetzt. Die Fertigstellung der Grabungsarbeiten ist mit Mitte des Jahres 2020 prognostiziert.

Durch den AK Immo wurde die zusätzliche Beauftragung eines Beraters im Sinne einer Projektsteuerung empfohlen und durch den Vorstand unter Einbindung des Aufsichtsrats beschlossen. Diese Leistung wurde durch HSP Projektmanagement und Beratung GmbH Hr. Michael Graf übernommen. Die vornehmliche Aufgabe wurde darin definiert, den gesamten Prozess zwischen AK Immo, AK Anträge, dem Planungsteam Neubau und der Regierung von Niederbayern zu verfolgen und terminlich und bezüglich der Baukosten abzusichern.

Ein Artikel zu den Ausgrabungen am neuen Schulstandort wurde am 18. November 2019 in der Landshuter Zeitung veröffentlicht: Link

So erreichen Sie uns

Waldorfschule Landshut
Papiererstr. 25A
84034 Landshut
+49 871 966 57 542
info@waldorfschule-landshut.de

Geschichte

Bereits 1999 gab es in Straubing erste Bestrebungen eine Waldorfschule in Niederbayern ins Leben zu rufen. Seit 2008 entwickelte sich aus dem örtlichen Waldorfkindergarten in Landshut eine Initiative mit dem Ziel einer Schulgründung. Geplant war eine regionale “Waldorfschule Niederbayern” mit Zweigschulen in Straubing und Deggendorf. Im April 2010 wurde von Gründungswilligen aus Landshut, Straubing und Deggendorf der Förderverein Waldorfschule Niederbayern e.V. initiiert. In Landshut plante man eine einzügige Waldorfschule bereits zum Schuljahr 2013/14. Diese war als interkulturelle Schule konzeptioniert. Sie sollte eine friedenspädagogische Ausrichtung erhalten und die Integration Kinder unterschiedlicher Herkunft fördern. Parallel wurde die Gründung einer Waldorfschule im Raum Straubing/Deggendorf vorbereitet. Obwohl die Pläne für Landshut bereits sehr weit gediehen waren, kam es nicht zu einer Schulgründung.
Neuen Bestrebungen von Eltern des Landshuter Waldorfkindergartens war mehr Erfolg beschieden.

Seit den Anfängen im Jahr 2015 entwickelte sich die Waldorfschule Landshut im Aufbau aus einer Grün­dungsinitiative engagierter Eltern – initiiert von Radka Vilser und Cariann Wittern-Reck – im Rahmen dieses Planes und verzeichnete einen steten Zuwachs an Menschen, die sich verantwortlich einbrachten. Ein handlungsstarkes Team von 35 Aktiven hat Großes bewegt: So wurde am 21. Juni 2017 die Schulgenossenschaft Landshut eG als Träger der Schule gegründet. Im Vorstand engagierten sich Tanja Esser, Lena Föckersperger, Dr. Theo Steininger und Prof. Holger Timinger.
Die damalige Waldorfschule Landshut im Aufbau wurde als Koopera­tionspartner in den Bund der Freien Waldorfschulen aufgenommen und als Patenschule konnte die nächstgelegene Waldorfschule in Ismaning gewonnen werden, welche die Initia­tive tatkräftig unterstützte. Auch in Bezug auf die Finanzierung der entste­henden Waldorf­schule gab es Hilfestellung durch die erfahrensten Geschäftsführer der bayerischen Waldorfschulen. Die im Herbst 2018 gegründete Waldorfschule Landshut hält sich an die Vor­gaben des Bayeri­schen Gesetzes über das Erziehungs- und Gesundheitswesen (BayEug) und auch an die Vorga­ben der Landesarbeitsgemeinschaft der bayerischen Waldorfschulen und des Bundes der Freien Waldorfschulen.

Im September 2018 starteten eine erste und eine dritte Klasse. Im Schuljahr 2019/20 gab es bereits die Klassen 1 bis 4 am Landshuter Standort. Im September 2019 besuchten 81 Kinder die Waldorfschule Landshut.

Schulgenossenschaft

Die Schulgenossenschaft ist eine Gesellschaft von nicht geschlossener Mitgliederzahl. Gegenstand der Genossenschaft ist der gemeinsame Aufbau und wirtschaftliche Betrieb einer durch die Schulbehörde genehmigten Freien Waldorfschule einschließlich aller für den Schulbetrieb und Vorschulbetrieb erforderlichen Einrichtungen. Die Genossenschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung durch das Angebot der Freien Waldorfschule, die auf der Menschenkunde Rudolf Steiners gründet. Diese Schule dient der Allgemeinheit, ohne Rücksicht auf Weltanschauung oder Vermögensverhältnisse der Eltern eines Kindes.

Mitbestimmung – gleiches Recht für alle

Genossenschaften liegt eine demokratische Unternehmensverfassung zu Grunde. Das heißt: Jedes Mitglied hat grundsätzlich eine Stimme – unabhängig von der Höhe der finanziellen Beteiligung – und damit das gleiche Gewicht bei Entscheidungen. Einzelinteressen können deshalb nicht dominieren. Kein Mitglied muss befürchten, von anderen Mitgliedern aufgrund einer höheren Kapitalbeteiligung überstimmt zu werden. Diese demokratischen Entscheidungsstrukturen bieten auch den großen Vorteil, dass sie die Genossenschaft vor der Übernahme Dritter beziehungsweise anderer Unternehmen schützen, die andere Interessen verfolgen.

Die Förderung der Mitglieder steht im Mittelpunkt

Genossenschaften dienen ihren Mitgliedern dazu, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Dabei kann es sich um ein wirtschaftliches, soziales oder kulturelles Ziel handeln. Die Genossenschaft fördert ihre Mitglieder, weil sie Leistungen anbieten kann, die das einzelne Mitglied alleine nicht oder nur unter großem Aufwand erbringen kann. Aber auch der wirtschaftliche Erfolg und die Gewinnerzielung des Unternehmens dienen der Mitgliederförderung.

Genossenschaftsanteile bilden das Eigenkapital

Der Zahl der Mitglieder einer Genossenschaft ist keine Obergrenze gesetzt. Jedes Mitglied leistet beim Eintritt einen finanziellen Beitrag, indem es Genossenschaftsanteile erwirbt. Die Höhe eines Geschäftsanteils wird von den Mitgliedern gemeinsam festgelegt. Zusammen bilden die Anteile der Mitglieder das Eigenkapital des Unternehmens. Ein Mindestkapital sieht die Rechtsform der Genossenschaft nicht vor. Die Genossenschaft finanziert sich aus ihrem Eigenkapital und aus dem laufenden Geschäftsbetrieb.

Die Haftung ist begrenzt

Die Haftung der Mitglieder ist auf die Geschäftsanteile begrenzt.

Unser Vorstand

Der Vorstand vertritt die Schulgenossenschaft Landshut eG als Träger der Waldorfschule Landshut nach außen. Er führt satzungsgemäß alle laufenden Geschäfte der Genossenschaft und sorgt für die wirtschaftliche Seite des Schulbetriebs. Wesentliche Handlungsgrundlage ist dabei die Dreigliederung des sozialen Organismus von Rudolf Steiner.

Der Vorstand besteht aus Mitgliedern von Kollegium und Elternschaft. Jedes Vorstandsmitglied ist Ansprechpartner für einzelne Arbeitskreise und Aufgabengebiete. Er besteht aus fünf Mitgliedern:

Othmar Asam
Othmar AsamGründungslehrer, Pädagogik
Lena Föckersperger
Lena Föckersperger Dipl. Kunsttherapeutin , Genehmigungen/LAG/Bund
Jörg Alperstedt
Jörg AlperstedtDipl. Verwaltungswirt , Anträge/ Genehmigungen
Silke Guhde
Silke GuhdeDipl. Soziologin, Finanzen, Schülergewinnung
Dr. Theo Steininger
Dr. Theo SteiningerUnternehmer, Genossenschaft / IT

Unser Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat berät den Vorstand und prüft die wirtschaftliche und rechtliche Situation der Genossenschaft. Dazu trifft sich der Aufsichtsrat mindestens viermal im Jahr. Bei diesen Sitzungen werden die Prüfberichte, die Finanzplanung und der Haushaltsplan analysiert. Sonstige Risiken, die sich durch gesellschaftliche Änderungen (z. B. Schulzeitordnung) oder in der Geschäftstätigkeit ergeben, werden betrachtet. Der Aufsichtsrat prüft, ob sie durch die entsprechenden Gremien berücksichtigt werden.

Derzeit sind im Amt:

Martina Rezgui
Martina RezguiAufsichtsratsvorsitzende, Sozialpädagogin
Urban Reck
Urban ReckGeschäftsführer IT-Firma
Nicole Riedl
Nicole RiedlBetriebswirtin
Dr. Florian Schievenbusch
Dr. Florian SchievenbuschLeitender Angestellter
Nicole Fitzenreiter-Wendehost
Nicole Fitzenreiter-WendehostJournalistin, Fliegendes Personal
Josef Bauer
Josef BauerBioland-Landwirt

Schularzt

Prüfungen werden nie nur in der Schule geschrieben, das Leben wartet oft unverhofft mit den härtesten Prüfungen auf (Krankheiten, Schicksalsschläge, Katastrophen etc.). Die Schule muss als Ort der Lebensgestaltung unserer Kinder darauf vorbereitet sein und damit umge­hen kön­nen (Schulte-Körne 2016). Waldorfpädagogik versteht sich auch in diesem Sinne prä­ventiv und heilpädagogisch. Sie etabliert und sichert diese Kompetenz durch die interdiszipli­näre Zusammenarbeit mit einem Schularzt (Stemplinger, Petra 2017). Wenn die gesunde (leiblich – seelisch – geistige) Entwicklung des Kindes im Mittelpunkt einer Schule steht, darf die Kom­petenz eines Arztes nicht fehlen. Deshalb ist die Mitwirkung eines Schularztes in Waldorfschu­len selbstverständlich und entwickelt sich im stetigen Austausch mit den Leh­rern, Eltern und Schülern zu einem Teil des Schulorganismus. Im Team mit den Therapeuten des Förderkreises arbeitet der Schularzt eng zusammen.

Wer die gesunde, also die leibliche, seelische und geistige Entwicklung der Kinder in den Mittelpunkt der Schulbildung stellt, sollte dafür auch die Kompetenz eines Arztes gewinnen, war die Überzeugung von Rudolf Steiner. Deshalb ist die Mitwirkung eines „Schularztes“ in Waldorfschulen von Anfang an Tradition. Ein Schularzt entwickelt sich im stetigen Austausch mit den Lehrern, Therapeuten, Eltern und Schülern zu einem Teil des Schulorganismus.
Der Schularzt sieht die Kinder nicht täglich, anders als Lehrer und Eltern, sondern punktuell zu bestimmten Zeiten und kann damit Entwicklungsschritte feststellen, die Eltern und Erziehern im Fluss der täglichen Versorgung und im stetigen Kampf um die Gewohnheitsbildung oft verborgen bleiben.

Unsere Schulärztin Petra Stemplinger war einige Jahre Heilerzieherin im Kindergarten und in einer heilpädagogischen Einrichtung. Es folgte ein Studium fundamentale der Philosophie und Kunst am Novalis Hochschulverein Dortmund. Anschließend studierte sie Medizin an den Universitäten Göttingen und Witten/Herdecke. Eine dreijährige Ausbildung zur Kinderärztin und  der Facharztabschluss in Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik schlossen sich an.
Sie ist anthroposophische Ärztin zertifiziert nach den Richtlinien der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte Deutschland (GAÄD) und nach der Deutschen Gesellschaft für Anthroposophische Psychotherapie (DtGAP). Petra Stemplinger ist in leitender Position an der Kinderklinik in Landshut am Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) tätig. Seit 2016 ist sie zudem Schulärztin der Freien Waldorfschule Regensburg.

Kollegium

Hier stellen wir Ihnen unser engagiertes Team vor. Jederzeit sind neue interessierte Mitarbeiter willkommen. Schicken Sie uns gerne eine Initiativbewerbung. Offene Positionen finden Sie hier.

Pädagogik

Othmar Asam
Othmar AsamGründungslehrer, Schulleiter und Klassenlehrer der 5. Klasse
Kristina Ullrich
Kristina UllrichKlassenlehrerin der 3. Klasse
Stefanie Lottes
Stefanie LottesKlassenlehrerin der 2. Klasse
Amrei Jonietz
Amrei JonietzKlassenlehrerin der 1. Klasse
Marita Rasch-Düber
Marita Rasch-DüberFranzösischlehrerin der fünften Klasse
Anastasia Vanpoperynghe
Anastasia VanpoperyngheFranzösischlehrerin der Klassen 1 bis 4
Gertraud Ackermann
Gertraud AckermannLehrerin für Gartenbau
Yumero Sasaki
Yumero SasakiLehrer für Eurythmie
Franziska Götz
Franziska GötzMusiklehrerin
Anna Brehler
Anna BrehlerLehrerin für katholische Religion
Susanne Beckenkamp
Susanne BeckenkampAssistenzlehrerin
Andreea Petran
Andreea PetranEnglischlehrerin
Genoveva Brunner
Genoveva BrunnerLehrerin für Handarbeit und Werken
Jana Kabutke
Jana KabutkeLehrerin für Spielturnen und Sport / Mittagsbetreuung
Glenda Fischer
Glenda FischerMittagsbetreuung
Daniela Eberl
Daniela EberlMittagsbetreuung
Caro Bräutigam
Caro BräutigamMittagsbetreuung
Esther Fröde
Esther FrödeMittagsbetreuung
Vera Frey
Vera FreyWerken und Musik

Schulärztin

Petra Stemplinger
Petra StemplingerSchulärztin

Schulbüro

Lena Föckersperger
Lena FöckerspergerMitglied der Geschäftsführung
Silke Guhde
Silke GuhdeMitglied der Geschäftsführung
Elke Weiser
Elke WeiserSchulsekretärin
Manuela Hentschel
Manuela HentschelBuchhaltung

Schulabschlüsse

Aktuell sind wir eine Grundschule, zukünftig wird es die Möglichkeit geben, die Mittlere Reife und das Abitur an der Waldorfschule Landshut abzulegen.

Mittags- und Nachmittagsbetreuung

Es gibt zwei Mittagsbetreuungsgruppen: eine bis 14.30 Uhr, eine weitere bis 16 Uhr. Freitags endet die Mittagsbetreuung für alle Kinder um 14.30 Uhr.

Neben ausreichend Zeit und Raum für das Freispiel werden im Rahmen der Mittagsbetreuung pädagogische Angebote aus den Bereichen künstlerisches Gestalten und Handarbeit sowie Bewegung und Naturerlebnis angeboten.

Einmal wöchentlich wird am Nachmittag das Kinderatelier für das künstlerische Angebot geöffnet, in welchem die Kinder von einer Sozialpädagogin im Bereich künstlerisches Gestalten angeleitet und betreut werden. Mit verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Techniken können die Kinder frei gestalten. Im Rahmen des pädagogischen Programms wird einmal in der Woche Handarbeit angeboten. Ziel dieser ist es, die Handgeschicklichkeit zu fördern.
Das Bewegungsangebot greift auf viele Laufspiele zurück, welche die Kinder aus dem Spielturnen des Unterrichts bereits kennen. Darüber hinaus üben die Kinder je nach Jahreszeit z.B. Seilspringen und lernen verschiedene Ballspiele. Ebenfalls unter dem Motto “Bewegung” steht der Naturtag. Die Gruppe wird im Rahmen des Angebots kleinere Wanderungen machen. Ziel dieser ist zum einen, dass sich die Kinder an der frischen Luft bewegen, zum anderen lernen sie die Natur besser kennen, indem Pflanzen und Tiere bewusst betrachtet und besprochen werden.

Vegetarisches oder veganes Mittagessen von Cook mal bio, einem zertifizierten Bio-Anbieter aus Geisenhausen, stehen zur Auswahl. Alternativ können Eltern ihren Kindern aber auch Brotzeit mitgeben.

Elternarbeit und Arbeitskreise

In verschiedenen Arbeitskreisen oder Projekten sind alle Lehrer und Eltern angehalten, nach eigenen Interessen und Fähigkeiten ihren persönlichen Beitrag für die Schule zu leisten. Die einzelnen Arbeitskreise kümmern sich eigenverantwortlich um die Erledigung von klar vorgegebenen Aufgabenbereichen.
Der Schulalltag sowie der Erhalt und die Fortentwicklung unserer Schule wird durch dieses ehrenamtliche Engagement geprägt und unterstützt. So werden fast alle Arbeiten von den Eltern übernommen und immense Kosten gespart. Der wichtigste Effekt jedoch ist, dass die Schulgemeinschaft zusammenwächst und lebendig bleibt. Die Schulkinder erleben tagtäglich den Einsatz für „ihre Schule”.

Aktuelle Arbeitskreise:

· Anschaffungen

· Feste und Schulveranstaltungen

· Fundraising

· Gartenkreis

· Hauskreis

· Kunst und Handwerk

· Neue Immobilien

· Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen

· Publikationen von digitalen Medien

· Schülergewinnung- und aufnahme

· Umzug und Ausgestaltung der Immobilien

· Schulinternes Infoblatt: Zwitschervogel