Herzlich Willkommen! Schön, dass Sie mehr erfahren wollen…
Informationen zu Konzept, Abschlüssen und Anmeldung
save the date: “Tanz in den Mai” Maifest der Waldorfschule Landshut am 09.05. von 11.00-16.00 Uhr in Im Spitalfeld 2 in 84032 Landshut
www.waldorfschule-landshut.de
Lernen mit HERZ, HAND und VERSTAND!
Die Waldorfschule Landshut beginnt mit der 1. Klasse und endet nach einer gemeinsamen Schulzeit nach der 13. Klasse mit der mittleren Reife oder dem Abitur. In der 12. Klasse erfolgt der Waldorfabschluss, bevor die Prüfungsvorbereitungen für die staatlichen Abschlüsse an der Waldorfschule beginnen.
Neben der Vermittlung von Wissen und der Förderung des Denkens (Verstand) werden an Waldorfschulen die künstlerisch-praktischen (Hand) und die sozial-emotionalen Fähigkeiten (Herz) der Schülerinnen und Schüler gleichermaßen aufgebaut und entwickelt. Deshalb umfasst der Lehrplan der Waldorfschulen zusätzlich zu den üblichen Fächern die besonderen Fächer: Handarbeiten (Stricken, Sticken, Nähen, Schneidern), Werken (Schnitzen, Schreinern), Gartenbau, Kunst (Zeichnen, Formenzeichnen, Malen, Plastizieren), Theater, Eurythmie, Musik (Chor, Orchester) und die beiden Fremdsprachen Englisch und Französisch ab der 1. Klasse.
Auch heute noch Vorreiter
Seit der Gründung der ersten Waldorfschule (1919) ist es selbstverständlich, dass
- zwei Fremdsprachen bereits ab der ersten Klasse gelehrt werden
- Epochenunterricht die Vertiefung von Unterrichtsinhalten ermöglicht
- die Klasse bis zum Schulabschluss zusammen bleibt
- es kein Sitzenbleiben gibt
- der Unterricht künstlerisch gestaltet wird
- Zeugnisse durch ausführliche Texteinschätzungen anstatt durch Noten gegeben werden
- durch viele Praktika die allgemeine mit der beruflichen Bildung verbunden wird
- die Schule sich autonom selbst verwaltet.
Anmeldung und Quereinstieg
Die Anmeldung erfolgt über den ausgefüllten Anmeldebogen (per Download über die Homepage). Für die 1. Klasse im kommenden Schuljahr 2026/2027 beginnt der Aufnahmeprozess im Herbst/ Winter 2025.
Am 17. Januar 2025 findet unser Infowochenende mit öffentlichen Vorträgen und offenem Schulhaus statt, an denen Sie sich ausführlich über die Schule informieren können. Sie können die Räumlichkeiten besichtigen und als Eltern selbst Waldorfunterricht erleben. Zusätzlich finden am 08.01., am 16.01. und am 23.01. Infovorträge statt. Sie sind herzlich eingeladen!
Ebenso bekommen Sie die Möglichkeit das Kollegium der Schule kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich zu allen finanziellen Themen zu informieren.
Ein Quereinstieg aus anderen Schulen ist grundsätzlich möglich! Bitte informieren Sie sich im Schulbüro unter 0871/206 57 150, ob in der gewünschten Klassenstufe ein Schulplatz frei ist und schicken Sie uns den ausgefüllten Anmeldebogen zu.
Was bedeutet das im Einzelnen?
Es gibt kein Sitzenbleiben
Gemeinsam durchlaufen die Schüler 13 Schuljahre. Es gibt kein Sitzenbleiben. Der Waldorflehrplan ist auf die seelischen und geistigen Veranlagungen und Begabungen der Kinder ausgerichtet. Deshalb stehen ab der ersten Klasse sachbezogene Unterrichtsbereiche gleichrangig neben den vielseitig-künstlerischen. Jedes einzelne Kind wird als Individuum betrachtet und in seinen für die Gesellschaft wichtigen schöpferischen Fähigkeiten gefördert.
Künstlerisch-handwerklicher Unterricht
Lebensnah und lebenspraktisch – Der vielfältige handwerkliche Unterricht fördert die differenzierte Ausbildung des Willens und die lebenspraktische Orientierung der Schüler.
Entwicklungsorientierter Lehrplan
Ein entscheidendes Prinzip des Waldorflehrplans liegt in der Abstimmung der Unterrichtsinhalte und Unterrichtsformen auf die Prozesse kindlichen Lernens und die Stufen menschlicher Entfaltung in Kindheit und Jugend. Der Unterricht ist von Schulbeginn an auf das Ziel innerer menschlicher Freiheit hin orientiert.
Bildhafter Unterricht
In den ersten Schuljahren, in denen die eigene Urteilskraft der Kinder erst heranreift, ist “bildhafter” Unterricht ein wesentliches Unterrichtsprinzip. Die Tatsachen werden so behandelt, dass die Schüler zusammen mit dem Anschaulichen auch das Gesetzmäßige und Wesenhafte der Dinge im Sinne echter Bilder verstehen und erleben lernen.
Wissenschaftlicher Unterricht
Dem Streben nach eigener Lebensgestaltung und Urteilsbildung vom 14. Lebensjahr an entspricht der wissenschaftliche Charakter vieler Unterrichtsfächer vom 9. bis 12. Schuljahr. Die Waldorfschulen sehen hier die pädagogische Aufgabe nicht darin, eine voruniversitäre Ausbildung zu betreiben, sondern den Unterricht inhaltlich so zu vertiefen, dass er sich mit den Lebensfragen des jungen Menschen verbinden kann und Antworten gibt.
Epochenunterricht
Ein wichtiges Mittel, um den Unterricht ökonomisch zu gestalten, ist der Epochenunterricht. Er wird in den Fächern durchgeführt, in denen Sachgebiete in sich geschlossen behandelt werden können. Dazu zählen Deutsch, Geschichte, Mathematik und die Naturwissenschaften. Gebiete, die laufender Übung bedürfen, wie künstlerischer Unterricht, Englisch, Französisch, Russisch, werden in Fachstunden erteilt, wobei auch hier manche Waldorfschulen in den letzten Jahren verstärkt Epochenunterricht durchführen. Fremdsprachen werden vom ersten Schuljahr an gelehrt.
Zeugnisse und Abschlüsse
Die Waldorfschulen haben mit der Auslese auch das übliche Benotungssystem abgeschafft. Die Zeugnisse bestehen aus möglichst detaillierten Charakterisierungen, die die Leistung, den Leistungsfortschritt, die Begabungslage, das Bemühen in den einzelnen Fächern aufzeigen. Die Schüler schließen die Schule mit der Mittleren Reife oder dem Abitur nach dem 13. Schuljahr ab.
Selbstverwaltung
Als Freie Schulen haben die Waldorfschulen die hierarchisch organisierte Außenlenkung der staatlichen Schulen durch eine freiheitliche Verfassung ersetzt. Die Selbstverwaltung erfolgt durch Eltern und Lehrer gemeinsam und stellt ein sehr zukunftsorientiertes soziales Erfahrungsfeld dar. Die pädagogische Leitung obliegt einer wöchentlichen Konferenz, an der alle Lehrer gleichberechtigt mitwirken. Das Bemühen um das Verständnis des Menschen, seiner Lebensgesetze und um Fortentwicklung der Pädagogik auf der Basis der anthroposophischen Geisteswissenschaft bildet die gemeinsame Grundlage.
Finanzierung
Ungeachtet der weltweiten fachlichen Anerkennung der Waldorfschulen und der verfassungsrechtlichen Gleichstellung der Schulen in freier Trägerschaft mit den staatlichen Schulen bedarf es dauernder Bemühungen auf politischem und administrativem Felde, dass diesem Umstand bei der Schulaufsicht und Finanzierung der Schulen entsprochen wird. Die Waldorfschulen in Deutschland erhalten staatliche Zuschüsse, die aber die Betriebskosten nur zum Teil decken. An der Waldorfschule Landshut wird das monatliche Schulgeld nach dem Einkommen der Eltern gestaffelt errechnet und wird nach dem Prinzip der Selbsteinschätzung abgefragt. Es gibt einen Geschwisterrabatt und es besteht die Möglichkeit einer Schulgeldermäßigung über einen eigens eingerichteten Sozialfonds.
Weitere Informationen dazu lesen Sie auf: www.waldorfschule.de



